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Bild passend zu Neurochirurgie

Neurochirurgie

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

als Leiter der Sektion Neurochirurgie der Hochtaunus-Kliniken und als Ihr neurochirurgischer Ansprechpartner im MVZ Taunus möchte ich Ihnen gerne unsere Sektion und unser Behandlungsspektrum an den Standorten Bad Homburg und Usingen vorstellen.

Wir bieten konservative und operative Therapien an der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, der Lendenwirbelsäule und am Sakrum an. Im Folgenden werden wir Ihnen die Behandlungen, die wir an unterschiedlichen Bereichen der Wirbelsäule durchführen, näher erläutern.
Ich freue mich darauf, Sie in meiner Sprechstunde zu begrüßen.

Alexis Montes Martinez

Möglichkeiten zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen

Durch Bandscheibenvorfälle und Spinalkanalstenosen entsteht eine Kompression auf die Nervenwurzeln, und dieser Druck kann zu Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Extremitäten (Bein oder Arm), Sensibilitätsstörungen und Lähmungserscheinungen führen. Bei der mikrochirurgischen Dekompression wird das störende Gewebe, welches Druck auf die Nervenwurzel ausübt, entnommen. Für eine bessere Sicht wird in der Regel ein Mikroskop benutzt, daher wird diese Technik auch Mikroskopisch-unterstützte-Dekompression genannt. In den letzten Jahren hat sich die vollendoskopische Operation der Bandscheibe etabliert. Vorteile der Technik sind kleine Zugänge (ca. 8 mm groß), weniger Weichteilverletzung und post- operative Schmerzen, sowie geringe Narbenbildung und ein kürzerer postoperativer Krankenhausaufenthalt.

Bewegungserhaltende Operationen an der Wirbelsäule

Bandscheibenprothesen werden verwendet, um die erkrankte Bandscheibe zu ersetzen, und sie werden hauptsächlich im Bereich der Halswirbelsäule implantiert, wobei die Bandscheibenprothese auch in der Lendenwirbelsäule verwendet werden kann.
Eine Bandscheibenprothese soll die natürliche Bandscheibe ersetzen und die Beschwerden lindern, die durch eine Degeneration der Bandscheibe kommen. Die Ziele dieser Operationstechnik sind der Rückgang der neurologischen Symptome (Lähmung, Gefühlsverlust, Muskelschwäche), die Normalisierung von Nervenkompressionen (Radikulopathie), die Verbesserung der Beweglichkeit und Belastbarkeit, die Entlastung der Facettengelenke (kleine Wirbelgelenke) und die Verbesserung der Rotationsfähigkeit der Hals- und Lendenwirbelsäule.

Versteifende Operationen an der Wirbelsäule

Spondylodese bedeutet eine Versteifung der instabilen Wirbelsäule. Ziel dieses Eingriffes ist, Bewegungsstabilität zu schaffen und Rückenschmerzen zu reduzieren. Diese Operationstechnik kommt am häufigsten zum Einsatz z.B. bei Spondylolisthesis (Wirbelgleiten), Wirbelkörperinfektionen (Spondylodiszitis), Wirbelkörpertumoren und Deformitäten (z.B. degenerative Skoliosen).
Bei einer Spondylodese werden Schrauben, Stäbe und/oder Cages (Platzhaltern) in die Wirbelkörper eingesetzt und miteinander verbunden und die Stabilität der einzelnen Segmente wiederhergestellt. Um die Sicherheit für die Patientinnen und Patienten höchstmöglich zu machen, verwenden wir für diese OP Navigation.
Durch den Einsatz des O-Arm (Firma Medtronic), können wir anhand einer digitalen Simulation, die während der Operation durch eine 3D-Bildgebung erstellt wird, die Pedikelschrauben genau im Wirbelkörper platzieren. Diese Technik ermöglicht eine höhere Genauigkeit als bei konventionellem Röntgen und somit eine höhere Sicherheit für die Betroffenen.

Konservative und interventionelle Schmerztherapie

Diese Verfahren werden in der Regel als Ergänzung der medikamentösen Therapie eingesetzt. Bei der interventionellen Schmerztherapie (Infiltration) wird mithilfe einer dünnen Hohlnadel ein entzündungshemmendes Medikament (z.B. Kortison) und/oder eine betäubende Substanz (z.B. Lidocain) in die Nähe der Wirbelgelenke oder der Nervenwurzel gespritzt. Die Injektionen werden radiologisch unterstützt und durch die Radiologen der Hochtaunus-Kliniken durchgeführt.
Eine andere interventionelle Schmerztherapie ist die Facettendenervierung. Bei dieser Technik werden die Nervenfasern, die den Schmerz vom Facettengelenk weiterleiten, perkutan oder endoskopisch verödet. Durch diese Verfahren lassen sich die Schmerzen meist rasch und langfristig therapieren.

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